Nein sagen mit gutem Gewissen – Abgrenzung in Zeiten der Bedürfnisorientierung

Wir leben in Zeiten, in denen die Bedürfnisse der Kinder gehört und geachtet werden. Zum Glück! Aber was passiert, wenn die Bedürfnisse der Kinder zur Richtschnur aller Entscheidungen werden?

Ein NEIN ist eine einfache und klare Antwort, und doch fällt es Eltern und manchmal auch pädagogischen Fachkräften nicht immer leicht, sie zu geben. Denn ein NEIN fördert häufig den Widerstand der Kinder zutage… manchmal bis hin zum handfesten Wutanfall. Nicht immer haben wir die Kraft, uns diesen Reaktionen zu stellen, und außerdem wollen wir ja auch, dass die Kinder glücklich und zufrieden sind.

In diesem Seminar geht es darum, den Unterschied zwischen existenziellen Bedürfnissen und spontanen Wünschen zu unterscheiden. Zudem erarbeiten wir, wie eine klare und dennoch wertschätzende Abgrenzung gegenüber kindlichen Wünschen erfolgen kann (in der Führungsrolle bleiben). Dabei geht es darum, die eigenen Grenzen kennenzulernen und damit die Basis für ein „NEIN aus Überzeugung“ zu schaffen.